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Kennzahlenorientierte Unternehmenssteuerung

Um den Geschäftserfolg nachhaltig auszubauen und zu sichern, müssen die Unternehmensziele klar definiert und in Maßnahmen und Kennzahlen übersetzt werden. Abweichungen müssen permanent überwacht werden, um frühzeitig gegensteuern zu können. Wer im Management bereitgestellte Informationen in unternehmerisches Handeln umsetzen kann, hat einen Wettbewerbsvorteil. Kennzahlen stellen den Kern einer erfolgreichen Unternehmenssteuerung dar. Die wichtigsten, also die Schlüsselkennzahlen, bezeichnet man als Key Performance Indikatoren (KPIs).

Potentiale einer kennzahlenorientierten Unternehmenssteuerung

Anstelle eng mit der Unternehmensstrategie verwobener und zusammenhängender Kennzahlensysteme finden sich in der Praxis jedoch "historisch gewachsene Sets" von Einzelkennzahlen, die nicht miteinander in Beziehung stehen und eine konsistente und zielgerichtete Steuerung erschweren. Nicht sauber definierte Kennzahlen und unklare Zuständigkeiten in der Erhebung führen oft zu einem „Kennzahlen-Wildwuchs“, in dem der Blick auf das Wesentliche oftmals verloren geht. Die detaillierte Betrachtung der eingesetzten Kennzahlen zeigt auch, dass relativ gesehen, zu viele finanzielle Größen eingesetzt werden. So aufgesetzte Kennzahlensysteme können nicht Ihr vollständiges Steuerungspotential entfalten.

Implementierung von KPIs und Balanced Scorecards für einen ganzheitlichen Managementansatz

Unsere langjährigen Erfahrungen zeigen, dass ein ganzheitlicher und integrativer Ansatz für die Etablierung eines steuerungsrelevanten und verankerten Kennzahlensets notwendig ist. KPIs müssen aus den Werttreibern des Geschäftsmodells abgeleitet werden, um die Unternehmensziele messbar und operationalisierbar zu machen.

Die Unternehmensziele müssen in all ihren Facetten in der Steuerung zu erkennen sein. Dies gelingt, wenn aus den Zielen und den Werttreibern des Geschäftsmodells strukturiert die relevanten KPIs und Steuerungsdimensionen abgeleitet werden. Hierzu bietet sich der Einsatz von Top-down abgeleiteten treiberbasierten Modellen an. Dabei werden Spitzenkennzahlen entlang der Werttreiber des Geschäftsmodells bis in ihre operativen Details heruntergebrochen. So gelingt es, eine in sich geschlossene und konsistente Steuerungslogik über alle Unternehmensbereiche und -ebenen aufzubauen.

Nichtfinanzielle und externe Indikatoren ergänzen die finanziellen Ergebnisgrößen

Eine effektive Steuerung, die sowohl interne als auch externe Veränderungen frühzeitig erkennen lässt und hinreichend Details für sowohl rückblickende Abweichungsanalysen als auch vorausschauende Prognosen ermöglicht, erfordert einen Anteil an nichtfinanziellen und externen Indikatoren. Diese müssen die finanziellen Ergebnisgrößen ergänzen und als vorlaufende Größe steuerbar machen. Für Analyse- und Prognosezwecke sollten sie in direkter (rechnerischer oder logischer) Beziehung zu den finanziellen Größen stehen. Die Einführung von Balanced Scorecards kann dabei einen gesamtheitlichen und ausgewogenen Blick auf sämtliche relevanten Unternehmensteile, Geschäftsprozesse und Steakholder liefern und damit Entwicklung der Geschäftsvision verfolgen.

Kontinuierliche Optimierung des KPI-Sets

Die Definition, Erhebung und Auswertung von KPIs, mit der einhergehenden Umsetzung geeigneter Maßnahmen für eine aktive Steuerung, ist als kontinuierlicher Prozess zu verstehen und lässt sich in einem Regelkreislauf darstellen. KPI-Sets müssen dabei regelmäßig auf Ihre Steuerungsrelevanz überprüft und gegebenenfalls neu ausgerichtet werden. Die Erhebung der Kennzahlen an sich muss sich ebenfalls einer stetigen Effizienzüberprüfung stellen, um wertschöpfende Tätigkeiten, wie zum Beispiel die Kommentierung der KPIs und Maßnahmenableitung, in den Vordergrund zu stellen.

Klar definierte Kennzahlen, Vorgaben und Verantwortlichkeiten für die Erhebung und Auswertung der Kennzahlen (zum Beispiel in KPI-Handbüchern) stärken die Vergleichbarkeit des Zahlenwerkes und schaffen Transparenz in der Datenbasis. Die klare Definition von Zielkennzahlen und Maßnahmen, die getroffen werden, wenn die Kennzahlen außerhalb des tolerierten Bereiches liegen, sind dabei mindestens genauso wichtig.

Disruptive Technologien ermöglichen eine effektive und effiziente Kennzahlenerhebung & -steuerung

Der Einsatz disruptiver Technologien, wie zum Beispiel SAP S/4 HANA, Big Data und Business Intelligence Systeme, ermöglichen neue Ansätze in der Kennzahlenerhebung und Unternehmenssteuerung. Werden die Prozesse und Anwendungssysteme effizient und flexibel gestaltet, sind nachhaltige Effizienzsprünge möglich. Sinnvolle Kompromisse zwischen standard- und kundenspezifischen Entwicklungen sind dabei abzuwägen beziehungsweise zu finden.

Unternehmensvisionen operationalisierbar machen

Die FAS AG unterstützt Sie ganzheitlich vom Aufbau beziehungsweise der Neuausrichtung bis hin zu einer effektiven und effizienten kennzahlenorientierten Unternehmenssteuerung. Im Fokus steht dabei Ihre Unternehmensvision, die wir durch die enge Verzahnung von Maßnahmen und Kennzahlen operationalisierbar machen. Abhängig von Ihrer Ausgangslage führen wir mit Ihnen eine Kennzahlen-Inventur und Ist-Analyse durch und leiten mit Ihnen, basierend auf unserem Expertenwissen und Best Practice-Ansätzen, ein Top-down KPI-Set für Ihr Unternehmen ab. Mit unseren ausgewiesenen Fach- und Prozessexperten und dem technischen Know-how aus unserem Partnernetzwerk, begleiten wir sie umfassend bis zur nachhaltigen Implementierung. Dabei verwenden wir neueste Technologien, wie zum Beispiel SAP S/4 HANA, das BI-System Jedox für den Aufbau visuell unterstützter Berichte und die Analyse von Big Data.

Bei Interesse und für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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FAS AG Jürgen Diehm Partner
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